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Chemnitzer AfD: Friedenstag-Gedenken am 5. März neu gestalten

Traditionell wird das Gedenken rund um die Bomben-Angriffe auf Chemnitz vom 5. März 1945 auf dem Neumarkt abgehalten. In diesem Jahr steht dort aber noch die aufgebaute Eislauffläche, so dass ein ausweichendes Konzept gefunden werden musste.

Diese Situation sieht der AfD-Kreisverband Chemnitz als Chance, den Rahmen des Gedenkens künftig grundsätzlich neu aufzustellen. Ronny Licht, Sprecher des Kreisverbands: „Angelehnt an die Tradition, sich bei der Neu-Verlegung von Stolpersteinen zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust an den ehemaligen Wohnhäusern der Betroffenen zu versammeln, könnte der 5. März als Friedenstag an wechselnden Standorten im Stadtgebiet begangen werden.

Es gibt sehr gut recherchierte Aufzeichnungen über Adressen, an welchen die Bomben der alliierten Streitmächte vielen Chemnitzern das Leben kosteten. Ein Beispiel für diese wertvolle historische Arbeit ist das Archiv der „AG Sonnenberg“ zu diesem Thema.

An konkreten Orten könnte man somit weitaus authentischer den Opfern dieser Bombennacht gedenken als mit einer alljährlich wiederkehrenden Veranstaltung auf dem Neumarkt.“

Nico Köhler, Vorsitzender des Kreisverbands: „Mit dieser Variante würde man auch wieder mehr den Blick auf die Opfer lenken. Denn für diese Menschen ist das Gedenken an diesem Tag hauptsächlich gedacht. Auch das traditionelle Friedensgebet könnte in den Kirchen in den einzelnen Stadtteilen abgehalten werden und muss nicht immer zwangsläufig in der Jakobikirche stattfinden.“