Von ganzem Herzen gratulieren wir Ulrich Siegmund und der gesamten AfD Sachsen-Anhalt zu diesem phänomenalen Wahlergebnis! Was für ein starkes Signal der Bürger!
Die Wähler in Sachsen-Anhalt haben heute unmissverständlich klargemacht: Sie wollen den politischen Wechsel – und sie wollen ihn jetzt! Dieses Ergebnis ist kein Zufall und kein Denkzettel. Es ist ein klarer Regierungsauftrag. Die Bürger haben genug vom „Weiter so“ der Altparteien und erwarten endlich eine Politik, die ihre Interessen, ihre Sicherheit und ihre Zukunft wieder an erste Stelle setzt. Wer sich angesichts dieses eindeutigen Wählervotums jetzt noch grundsätzlich gegen eine Regierungsverantwortung der AfD stellt, verweigert sich nicht nur dem politischen Willen der Bürger – sondern der Realität. Sachsen-Anhalt hat heute Geschichte geschrieben. Jetzt gilt es, diesen Auftrag anzunehmen und die politischen Verhältnisse grundlegend zu verändern. Herzlichen Glückwunsch nach Sachsen-Anhalt! Dieser Erfolg macht Mut – auch für uns in Sachsen und ganz Deutschland.
Alles ist möglich, wenn die Bürger den politischen Wechsel wollen! AfD Kreisverband Chemnitz
Für viele Kinder beginnt in diesen Tagen ein ganz besonderer neuer Lebensabschnitt: die Einschulung. Der erste Schultag ist ein aufregender Moment – voller Vorfreude, Neugier und großer Erwartungen. Wir wünschen allen Schulanfängern einen tollen Start, viel Freude am Lernen und viele schöne Erlebnisse mit ihren neuen Mitschülern und Lehrern!
Allen Schülerinnen und Schülern wünschen wir für das neue Schuljahr viel Erfolg, Motivation und Durchhaltevermögen. Möge es ein Jahr werden, in dem Wissen vermittelt, Talente gefördert und Freundschaften geschlossen werden.
Unser besonderer Dank gilt dabei auch den Eltern, Lehrkräften und allen Beschäftigten an unseren Schulen, die tagtäglich Verantwortung für die Bildung und Zukunft unserer Kinder übernehmen.
Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Sie verdienen Schulen, in denen guter Unterricht möglich ist, Lehrer ausreichend Zeit für ihre Schüler haben und Lernen wieder die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient.
Wir wünschen allen einen guten und erfolgreichen Start ins neue Schuljahr!
Der politische Wind dreht sich weiter – und immer mehr Menschen wollen einen echten Politikwechsel.
Während die AfD weiter an Zustimmung gewinnt, verliert die CDU als einstige Volkspartei immer mehr Rückhalt. Viele ehemalige CDU-Wähler erkennen ihre Partei kaum noch wieder. Wer über Jahre zentrale Positionen der Grünen mitträgt oder Kompromisse eingeht, die von Teilen der eigenen Wählerschaft kritisch gesehen werden, muss sich nicht wundern, wenn das Vertrauen schwindet.
Immer mehr Bürger wünschen sich eine Politik, die ihre Interessen in den Mittelpunkt stellt: sichere Grenzen, eine starke Wirtschaft, bezahlbare Energie, den Erhalt unserer Industrie und eine Politik, die Vernunft vor Ideologie stellt.
29 Prozent sind mehr als nur eine Umfrage. Sie zeigen, dass Millionen Menschen genug haben von einer Politik, die ihre Sorgen aus ihrer Sicht nicht ausreichend berücksichtigt. Gleichzeitig rückt eine Sperrminorität in greifbare Nähe. Damit könnte die AfD bei wichtigen verfassungsrechtlichen Entscheidungen deutlich mehr Einfluss ausüben und ihre parlamentarischen Mitwirkungsrechte stärken.
Auch in Chemnitz erleben wir täglich, dass die Menschen Veränderung wollen. Als Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion Chemnitz und Kreisvorsitzender der AfD Chemnitz setze ich mich gemeinsam mit unseren Stadträten dafür ein, dass die Interessen der Bürger wieder Vorrang haben – statt Symbolpolitik, Bürokratie und immer neuer Belastungen.
Doch eines ist klar: Umfragen allein verändern noch nichts. Entscheidend ist, dass wir weiter konsequent, geschlossen und nah bei den Menschen bleiben. Jeder Zuspruch ist Ansporn, unsere Arbeit mit voller Kraft fortzusetzen.
Die Zeit der politischen Selbstverständlichkeiten ist vorbei. Wer die Sorgen der Bürger ignoriert, verliert Vertrauen. Wer Probleme klar benennt und Lösungen anbietet, gewinnt Unterstützung.
Vielen Dank an alle Unterstützer, Mitglieder und Wähler. Gemeinsam arbeiten wir weiter daran, dass Chemnitz, Sachsen und Deutschland wieder eine Politik bekommen, die sich am Wohl der Bürger orientiert.
Mit diesen Worten reagierte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer am 3. Juli bei der Eröffnung des Carl-Horst-Hahn-Gartens in Chemnitz auf einen Mitarbeiter der AfD-Stadtratsfraktion Chemnitz.
Zuvor hatte sich unser Mitarbeiter höflich für das Erscheinen des Ministerpräsidenten und dessen Rede zum Gedenken an Carl Horst Hahn bedankt. Die beiden sprachen miteinander, gaben sich die Hand und tauschten einige Worte aus. Als anschließend um ein gemeinsames Foto gebeten wurde, änderte sich der Ton schlagartig.
Weil unser Mitarbeiter AfD-Schuhe trug, verweigerte Michael Kretschmer das Foto und erklärte: „Faschisten bekommen kein Foto.“ Darüber hinaus sagte er: „Solchen Leuten reiche ich auch nicht die Hand“ – obwohl er ihm kurz zuvor bereits die Hand gegeben hatte.
Dieser Vorfall wirft eine grundsätzliche Frage auf: Reicht inzwischen allein die sichtbare Zugehörigkeit zur AfD aus, um von einem sächsischen Ministerpräsidenten als „Faschist“ bezeichnet zu werden?
Michael Kretschmer betont regelmäßig, Ministerpräsident aller Sachsen zu sein. Dieser Anspruch verpflichtet jedoch dazu, allen Bürgern mit Respekt zu begegnen – unabhängig von ihrer politischen Überzeugung. Wer Menschen allein aufgrund ihrer Parteizugehörigkeit herabwürdigt, trägt nicht zu einem demokratischen Miteinander bei, sondern vertieft die gesellschaftlichen Gräben.
Demokratie lebt vom offenen Austausch, vom fairen Streit der Argumente und vom Respekt gegenüber Andersdenkenden. Gerade in politisch herausfordernden Zeiten braucht unser Land mehr Dialog und weniger Ausgrenzung.
Ein Ministerpräsident sollte verbinden statt spalten. Er sollte Brücken bauen statt Mauern errichten. Er sollte Vorbild für einen respektvollen Umgang sein – auch und gerade gegenüber Menschen, die andere politische Ansichten vertreten.
Ich halte dieses Verhalten für unangemessen und dem Anspruch eines Ministerpräsidenten nicht gerecht. Sachsen braucht keine politische Ausgrenzung, sondern einen sachlichen und respektvollen Diskurs.
mit der Zeugnisausgabe beginnt heute die schönste Zeit des Jahres – die Sommerferien. Nach vielen Monaten des Lernens, zahlreicher Herausforderungen und gemeinsamer Erlebnisse habt ihr euch die freie Zeit mehr als verdient.
Wir wünschen euch erholsame, sonnige und unvergessliche Ferien. Nutzt die kommenden Wochen, um Zeit mit euren Familien und Freunden zu verbringen, neue Erfahrungen zu sammeln und Kraft für das kommende Schuljahr zu tanken. Ob zu Hause, im Urlaub oder bei spannenden Freizeitaktivitäten – genießt die freie Zeit und schafft Erinnerungen, die euch lange begleiten werden.
Ein besonderer Dank gilt auch den Eltern, Großeltern, Lehrkräften sowie allen Erzieherinnen und Erziehern, die unsere Kinder und Jugendlichen das gesamte Schuljahr hindurch unterstützt und begleitet haben.
Wir wünschen allen Chemnitzer Schülerinnen und Schülern schöne, erlebnisreiche und vor allem sichere Sommerferien. Kommt gesund und mit frischer Energie zurück!
Unser Kreisverband hat seinen Parteitag erfolgreich abgehalten und wichtige Weichen für die kommenden Landes- und Bundesparteitage gestellt.
Nach einer kurzen Verzögerung konnte die Beschlussfähigkeit festgestellt werden. Anschließend verlief der Parteitag sachlich, konzentriert und in einer ausgesprochen konstruktiven Atmosphäre. Die anwesenden Mitglieder haben gezeigt, worauf es in unserer politischen Arbeit ankommt: Verlässlichkeit, Präsenz und der Wille, Verantwortung zu übernehmen.
Im Mittelpunkt standen die Wahlen der Delegierten für die Landes- und Bundesparteitage. Dabei wurde deutlich: Wer mitgestalten will, muss vor Ort sein, sich der demokratischen Abstimmung stellen und das Vertrauen der Mitglieder gewinnen. Delegiertenmandate entstehen nicht durch Anspruch, Bekanntheit oder Inszenierung, sondern durch Rückhalt im Verband.
Der Parteitag hat ein klares Signal gesetzt: Unser Kreisverband bleibt handlungsfähig, geschlossen und arbeitsbereit. Wir blicken nun mit gewählten Delegierten und klarer Haltung auf die kommenden Parteitage.
Besonderer Dank gilt unserem Versammlungsleiter MdL Thomas Kirste und seiner Stellvertreterin MdL Romy Penz für die souveräne Leitung der Versammlung. Ebenso danken wir dem Leiter der Wahl- und Zählkommission MdL Ferdinand Wiedeburg sowie allen Helfern für die zuverlässige Durchführung der Wahlen.
Danke an alle Mitglieder, die Verantwortung übernommen und zu einem geordneten, harmonischen und erfolgreichen Parteitag beigetragen haben.
Kinder bereichern unser Leben mit ihrer Lebensfreude, ihrer Neugier und ihrem Vertrauen in die Zukunft. Sie stehen für das, was morgen aus unserer Stadt, unserem Land und unserer Gesellschaft werden kann.
Zum heutigen Kindertag wünschen wir allen Kindern in Chemnitz viele schöne Stunden, fröhliche Begegnungen und unbeschwerte Momente im Kreis ihrer Familien und Freunde.
Kinder brauchen Liebe, Schutz und verlässliche Orientierung. Sie sollen ihre Fähigkeiten entdecken, ihre Persönlichkeit entwickeln und in einem sicheren Umfeld aufwachsen können. Die wichtigste Aufgabe liegt dabei bei den Eltern. Gleichzeitig braucht es eine Gesellschaft, die Familien achtet, stärkt und unterstützt.
Der Kindertag macht deutlich: Die Anliegen unserer Kinder dürfen nicht nur an einem besonderen Tag im Mittelpunkt stehen. Sie verdienen das ganze Jahr über Aufmerksamkeit und Verantwortung. Denn eine gute Zukunft entsteht dort, wo Familien stark sind und Kinder glücklich aufwachsen.
Wir wünschen allen Kindern in Chemnitz einen wunderbaren Kindertag!
Pfingsten zählt zu den wichtigsten christlichen Feiertagen und steht für Hoffnung, Erneuerung und Gemeinschaft. Die biblische Überlieferung von der Aussendung des Heiligen Geistes erinnert daran, wie bedeutend Zusammenhalt, Verständigung und gegenseitiger Respekt für unsere Gesellschaft sind.
Gerade in bewegten Zeiten werden unsere kulturellen Wurzeln und christlichen Traditionen immer wichtiger. Sie geben vielen Menschen Orientierung, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und prägen unsere Heimat und Identität bis heute.
Der AfD-Kreisverband Chemnitz wünscht allen Bürgern ein friedliches und erholsames Pfingstwochenende – mit Zeit für Familie, Freunde und gemeinsame Momente der Ruhe.
In der AfD gibt es noch immer eine Denkschule, die auf die CDU schaut wie auf ein totes Pferd und glaubt, man müsse nur lange genug daneben stehen, dann steht es wieder auf.
Diese Leute sprechen von der „alten CDU“. Von einem bürgerlichen Lager. Von Brücken. Von Annäherung. Von einem Tag, an dem die Union angeblich wieder zur Vernunft kommt und mit der AfD das tut, was politisch längst naheliegt.
Dieser Tag wird nicht kommen.
Sachsen zeigt gerade, wie wirklichkeitsfremd diese Hoffnung geworden ist. Die aktuelle INSA-Umfrage sieht die AfD bei 42 Prozent, die CDU bei 21 Prozent. Nicht knapp dahinter. Nicht auf Augenhöhe. Sondern bei der Hälfte. DAWUM rechnet daraus 55 AfD-Sitze und 28 CDU-Sitze im Sächsischen Landtag. AfD und BSW kämen zusammen bereits auf 64 von 120 Sitzen. Das ist keine normale Schwächephase der CDU.
Das ist eine Machtverschiebung.
Gegenüber der Landtagswahl 2024 verliert die CDU in dieser Umfrage massiv, während die AfD deutlich zulegt. Wer daraus immer noch den Schluss zieht, man müsse auf eine Wiedergeburt der alten Union warten, betreibt keine Regierungsstrategie. Er pflegt den Kadaver einer Partei, deren konservative Substanz längst ausgezogen ist.
Die alte CDU kommt nicht zurück. Nicht in Sachsen.
Was an ihr noch konservativ, heimatverbunden und widerständig war, ist längst politisch umgezogen. Wähler, die Ordnung wollen, Grenzen, Sicherheit, Heimat, Vernunft in der Energiepolitik und ein Ende der ideologischen Bevormundung, suchen das nicht mehr bei der Union. Sie wählen AfD.
Die CDU von heute ist keine schlafende Schwesterpartei. Sie ist ein Machtapparat, der lieber mit Linken, Grünen und SPD über Notlösungen spricht, als den Wählerwillen im Osten ernst zu nehmen. Wer mit dieser CDU spielen will, macht die AfD nicht regierungsfähiger. Er legt ihr die Kette wieder an.
Genau deshalb ist das Gerede von „Koalitionsfähigkeit“ so gefährlich. Koalitionsfähigkeit klingt vernünftig. In Wahrheit heißt es oft: Kanten abschleifen, Begriffe räumen, Themen entschärfen, Personal austauschen und hoffen, dass der Gegner irgendwann freundlich nickt. Das ist Selbstverstümmelung aus Angst vor dem Gegner.
Eine AfD, die sich für die CDU passend macht, gewinnt nicht die Regierung.
Denn die AfD ist nicht entstanden, um am Ende als härtere Union zu enden. Sie ist entstanden, weil die Union ihren konservativen Auftrag geräumt hat. Wer jetzt wieder auf dieselbe Partei zuläuft, aus der viele Wähler gerade geflohen sind, hat den Kern des Erfolgs nicht verstanden.
Auch die andere Form der Anpassung muss klar benannt werden.
Es gibt Stimmen, die die AfD nicht offen zur CDU führen wollen, sie aber innerlich CDU-fähig machen möchten. Früher galten manche von ihnen unter Jugendlichen als rechte Speerspitze. Als scharf, unangepasst, gefährlich für das Establishment. Heute klingen sie wie Bewerber für einen Platz am Katzentisch der alten Macht. Ein bisschen glatter. Ein bisschen leiser. Ein bisschen anschlussfähiger. Weniger Reibung. Weniger Zumutung. Weniger Konflikt mit Medien und Eliten. Am Ende steht nicht die Regierungsübernahme, sondern das freiwillige Ausräumen der eigenen Substanz. Das Ergebnis wäre dasselbe: eine blaulackierte CDU.
Eine Partei, die noch AfD heißt, aber beginnt, wie ihre Gegner über sich selbst zu sprechen. Eine Partei, die ihre eigenen Themen relativiert. Eine Partei, die glaubt, die Brandmauer sei entstanden, weil sie zu klar war. Das ist falsch!
Die Brandmauer ist nicht die Strafe für Härte. Sie ist die Reaktion des Systems auf eine Partei, die stärker wird. Sie sollte die AfD kleinhalten. Tatsächlich steht die AfD in Sachsen bei 42 Prozent, während die CDU bei 21 Prozent liegt.
Wer der AfD einredet, sie müsse sich entschärfen, um diese Mauer loszuwerden, hat das Spiel nicht verstanden. Die Brandmauer fällt nicht, weil die AfD plötzlich netter klingt. Sie fällt, wenn die Mehrheiten sie überrollen. Genau deshalb ist der Anpassungskurs so gefährlich.
Ein prominenter Vertreter dieser Linie hat der AfD zuletzt extreme Positionen in Außen- und Innenpolitik vorgeworfen und darin selbst einen Grund für die Brandmauer gesehen. Dazu kam die Forderung nach Distanzierung vom Remigrationsbegriff in der Sellner-Linie. Das ist politisch nicht nur ein Streit über Begriffe. Das ist der Versuch, die AfD innerlich auf Akzeptanz bei jenen zu trimmen, die sie ohnehin nie akzeptieren werden.
So wird aus Opposition keine Regierung.
So wird aus Alternative nur eine Variation des Alten. Wer die Sprache des Gegners übernimmt, wird irgendwann auch dessen Grenzen übernehmen. Erst heißt es, man müsse nur ein Thema etwas anders formulieren. Dann ein zweites. Dann ein drittes. Am Ende steht eine Partei, die noch blau aussieht, aber innerlich schon wieder nach CDU riecht. Das darf nicht passieren!
Die Brandmauer trennt nicht die AfD vom Volk. Sie trennt die Altparteien von immer größeren Teilen der Bürger. Und irgendwann bricht diese Mauer nicht, weil ein paar CDU-Funktionäre plötzlich mutig werden. Sie bricht, weil sie politisch nutzlos geworden ist. Darum darf das Ziel nicht heißen: irgendwie mit der CDU ins Geschäft kommen.
Das Ziel muss heißen: allein regierungsfähig werden.
Der Sächsische Landtag hat 120 Mitglieder. Für die Wahl des Ministerpräsidenten sind im ersten Wahlgang 61 Stimmen nötig. Kommt auf diesem Weg keine Wahl zustande, reicht in einem weiteren Wahlgang die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Nach der aktuellen DAWUM-Rechnung fehlen der AfD nur sechs Sitze zur absoluten Mehrheit. Bei einem starken Wahlkampf und weiteren vier bis fünf Prozentpunkten kann diese Grenze fallen. Dann braucht es keine CDU. Keine Bittgänge. Keine Hinterzimmer. Keine Verwässerung. Keine Anpassung an Leute, die gestern noch jeden AfD-Wähler moralisch belehrt haben.
Ja, rechnerisch wäre heute schon AfD plus BSW mehrheitsfähig. Das ist wichtig. Aber es bleibt Plan B. Jede Koalition bedeutet Handel, Personalproporz, Kompromisse und Abhängigkeit vom kleineren Partner. Wer Sachsen stabil regieren will, muss auf eine starke AfD setzen, nicht auf ein Bündnis aus Not und Rechenkunst.
Schluss mit dem CDU-Spiel.
Keine AfD, die auf die Union wartet. Keine AfD, die sich für Friedrich Merz, Michael Kretschmer oder irgendwelche CDU-Kreisverbände hübsch macht. Keine AfD, die den eigenen Wählern erklärt, man müsse jetzt leider ein bisschen leiser, glatter und harmloser werden.
Sachsen braucht das Gegenteil. Eine AfD mit Haltung. Eine AfD mit Disziplin. Eine AfD mit Personal, das führen will. Keine weichgespülten Charaktere. Keine Koalitionsbettler. Keine Leute, die kurz vor dem Durchbruch anfangen, die eigene Partei für den Gegner umzubauen.
Es geht um eine Denkweise.
Jeder, der heute noch ernsthaft auf die CDU als strategischen Partner setzt, sitzt auf demselben toten Pferd. Und dieses Pferd läuft nicht mehr. Die CDU ist nicht der Rettungsanker. Die Brandmauer ist nicht das Problem. Das Problem wäre nur eine AfD, die sich selbst entschärft.
Sachsen kann mehr.Die AfD kann es allein schaffen.
Das Chemnitzer Schauspielhaus ist in die Jahre gekommen. Dass über seine Zukunft gesprochen werden muss, steht außer Frage. Aber wenn am Ende 60, 70 oder sogar mehr als 80 Millionen Euro im Raum stehen, sollte nicht im kleinen Kreis entschieden werden. Dann gehören die Bürger einbezogen.
Die AfD Stadtratsfraktion Chemnitz hat dazu eine Bürgerumfrage gestartet. Zur Auswahl stehen unter anderem die Sanierung des bisherigen Standorts an der Zieschestraße, ein Teilabbruch mit Erweiterung oder ein Neubau beziehungsweise Umzug ins Kultur-Quartier-Spinnbau. Die von der Fraktion genannten Kosten liegen je nach Variante bei rund 62 Millionen, 81 Millionen oder 75 Millionen Euro.
Ein wichtiger Punkt darf dabei nicht untergehen: Die AfD-Fraktion bringt selbst einen weiteren Standort ins Gespräch. Geprüft werden soll ein Neubau auf der freiwerdenden Fläche des heutigen Busbahnhofs an der Straße der Nationen, direkt gegenüber dem Schillerplatz. Zentral gelegen, gut erreichbar, nah am Opernhaus und mit der Möglichkeit, den Brühl weiter zu beleben.
Gerade dieser Vorschlag sollte nicht vorschnell beiseitegeschoben werden. Wenn ohnehin hohe Millionenbeträge im Raum stehen, muss auch die Standortfrage offen diskutiert werden. Ein Schauspielhaus am heutigen Busbahnhof könnte Kultur, Innenstadt und Stadtentwicklung enger zusammenbringen als manche bisher favorisierte Lösung.
Eine Umfrage ersetzt keine Fachplanung. Sie kann aber zeigen, was den Chemnitzern wichtig ist: gute Erreichbarkeit, vernünftige Kosten, Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität und ein Standort, der zur Stadt passt. Diese Fragen gehören auf den Tisch, bevor der Stadtrat Fakten schafft.
Deshalb lohnt sich die Teilnahme an der Umfrage der AfD Stadtratsfraktion. Wer mitreden will, sollte die Gelegenheit nutzen. Es geht um Chemnitz, um Kultur und um den Umgang mit Steuergeld.